Kontinuität am europäischen Jungstiermarkt

Österreich: Knappes Angebot in allen Kategorien.

Wien, 19. August 2014 (aiz.info). - EU-weit ist der Jungstiermarkt geprägt von einer stabilen Angebots- und Nachfragesituation sowie überwiegend unveränderten Preisen. Bei weiblichen Schlachtrindern hingegen ist der Markt uneinheitlich, da die verfügbare Menge in den meisten Ländern unter den Erwartungen liegt. Die Preise sind hier aufgrund der Russlandproblematik stabil bis leicht rückläufig.

In Österreich ist laut Rinderbörse das Angebot in allen Kategorien knapp. Bei Jungstieren ist aufgrund verschiedener Inlandsverkaufsaktivitäten die Nachfrage lebhafter, die Preise für Stiere und Ochsen sind leicht steigend. Bei Schlachtkühen wird aufgrund des europaweiten Preisdruckes von etwas rückläufigen Erlösen berichtet. Eine stabile Preislage überwiegt bei Schlachtkalbinnen. Für Schlachtkälber ist das Angebot knapp, die Nachfrage fest und die Preise in Folge unverändert bis leicht steigend.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen leicht erhöhten Basispreis von EUR 3,36 netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen stabile Erlöse von EUR 3,23. Die Kuhpreise belaufen sich auf EUR 2,42 und für Schlachtkälber werden Zuwächse auf EUR 5,35 genannt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.
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