EU-Schlachtrindermarkt: Nachfrage bei Jungstieren weiterhin ruhig

Österreich: Preise für Stiere und Ochsen rückläufig.

Wien, 24. März 2015 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt wird derzeit von einer weiterhin ruhigen Nachfrage bei Jungstieren berichtet. Das Angebot ist hier überwiegend stabil, die Notierungen tendieren von fest bis leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern ist die verfügbare Menge weiterhin knapp, die Preise bleiben unverändert.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren leicht steigend, die Nachfrage bleibt am Inlandsmarkt stabil, berichtet die Rinderbörse. Die Exportmärkte entwickeln sich laut Auskunft der Schlachtbranche zusehends schwieriger. Die Notierungen für Jungstiere und Ochsen sind in der laufenden Woche rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Aufkommen leicht gesunken, die Nachfrage bleibt lebhaft. Die Preise für Kühe und Kalbinnen sind unverändert. Die Biozuschläge werden in allen Kategorien leicht erhöht. Im Schlachtkälber-Bereich fällt das Angebot etwas geringer aus und trifft auf einen stabilen Bedarf; die Preise bleiben gegenüber der Vorwoche gleich.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen Basispreis von 3,66 Euro netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen 3,23 Euro. Für Kühe dürften weiterhin 2,49 Euro erlöst werden. Bei Schlachtkälbern rechnet man mit einer stabilen Notierung von 5,35 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.
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