EU-Schlachtrindermarkt: Nachfrage nach Jungstieren gestiegen

Österreich: Höhere Erlöse für Stiere und Ochsen.

Wien, 2. September 2014 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt haben verschiedene Verkaufsaktivitäten zu einer etwas höheren Nachfrage nach Jungstieren geführt, die Preise tendieren von stabil bis leicht steigend. Bei weiblichen Schlachtrindern ist regional ein größeres Angebot zu verzeichnen, die Notierungen sind vor allem bei schwächeren Qualitäten rückläufig.

In Österreich ist das Aufkommen an Jungstieren derzeit etwas geringer, die Nachfrage bleibt lebhaft, berichtet die Rinderbörse. Die Erlöse für Jungstiere und Ochsen sind gestiegen, sie wurden jetzt für zwei Wochen fixiert. Bei Kalbinnen entspricht das Angebot dem Bedarf, die Notierungen bleiben stabil. Bei Schlachtkühen präsentiert sich der Markt uneinheitlich, für gute Qualitäten werden unveränderte Preise gezahlt, für schwächere (Verarbeitungsware) sind sie rückläufig. Weiterhin knapp bleibt das Angebot an Schlachtkälbern, die Erlöse sind fest bis leicht steigend.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 einen höheren Basispreis von EUR 3,41 netto je kg Schlachtgewicht und für Kalbinnen weiterhin EUR 3,23. Für Kühe werden voraussichtlich EUR 2,36 gezahlt, im Schlachtkälberbereich rechnet man mit Erlösen von EUR 5,45. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich bekanntlich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.
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