EU-Schlachtrindermarkt: Preise für Jungstiere und Kühe leicht unter Druck

Österreich: Notierungen für Schlachtkalbinnen tendieren nach unten.

Wien, 3. Mai 2016 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt übersteigt in den meisten EU-Ländern bei den Jungstieren weiterhin das Angebot die ruhige Nachfrage, die Preise sind daher stabil bis erneut rückläufig. Auch bei Schlachtkühen präsentiert sich der Markt regional immer noch uneinheitlich. In Gebieten mit erhöhtem Aufkommen zeigen die Preise nochmals leicht nach unten und in den übrigen Regionen sind sie konstant.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren leicht rückläufig, die Nachfrage am Inlandsmarkt ist stabil und in der Exportvermarktung ist meist von eher sinkenden Erlösen auszugehen. Während die Preise für Jungstiere und Ochsen für die laufende Woche konstant sind, wird bei Schlachtkalbinnen durch einen Angebotsüberhang von leicht geringeren Erlösen berichtet. Bei Schlachtkühen ist das Aufkommen hingegen etwas weniger und die Preise sind stabil. Bei den Schlachtkälbern ist der Markt bei unveränderten Erlösen zu den Mai-Feiertagen ausgeglichen.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 weiterhin einen Basispreis zwischen 3,31 und 3,36 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden voraussichtlich 3,03 Euro erlöst und für Kühe 2,18 Euro. Der Schlachtkälberpreis bleibt mit 5,25 Euro gleich. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.