Frühjahrszeit ist Weidezeit

Eine schöne Außenbox entschädigt nicht für den Weidegang. Artgerechte Pferdehaltung bedeutet Weidegang, wann immer es das Wetter erlaubt.

Haflinger auf der Weide Haflinger auf der Weide Haflinger auf der Weide Haflinger auf der Weide
© RWA
Der Weidegang bietet Pferden nicht nur eine natürliche Futterquelle, sondern ist auch Bewegung an der frischen Luft und Pflege von sozialen Kontakten. Da die Pferdeweide auch als Auslauf und Spielwiese dient, dürfen die Flächen nicht zu klein sein. Die empfohlene Besatzstärke liegt bei etwa 3 Pferden je Hektar.

Wichtig: Auf die Weidepflege achten!

Wenn die Pferdeweide im Frühjahr erst einmal „in Betrieb“ gegangen ist, ist eine ständige Pflege Pflicht. Vor allem muss die Weide von Anfang an frei von Giftpflanzen sein. Wichtig ist auch, den Kot regelmäßig von den Weiden zu räumen, um starker Verwurmung vorzubeugen.

Außerdem ist der Müll, den so manche Zeitgenossen über den Zaun auf die Weide entsorgen, immer ein Problem. Kontrollieren Sie die Pferdeweide mehrmals pro Woche darauf, sonst besteht die Gefahr, dass ein Pferd in den Abfall tritt und sich dabei ernsthaft verletzt.

Achten Sie auf richtiges Anweiden

Zu Beginn der Weidesaison haben die jungen Gräser einen hohen Eiweiß- und Energiegehalt und enthalten wenig Rohfaser. Gewöhnen Sie Ihr Pferd daher langsam an das junge Gras und steigern Sie über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen ganz allmählich die Aufenthaltszeit auf der Weide.

Die meisten Pferde grasen auf ehemaligen Rinderweiden. Dort wachsen zucker- und eiweißreiche Hochleistungsgräser, die für Milchkühe gezüchtet wurden. Bei Pferden führt eine uneingeschränkte Aufnahme solcher üppigen Gräser oft zu Übergewicht und Verdauungsstörungen. Für Ponys und Robustpferderassen ist es daher oft nötig, den Weidegang zu begrenzen und die Pferde nur stundenweise auf die Weide zu lassen. Sie sollten morgens und nachmittags jeweils nur eine Stunde grasen. Denn zu fette Pferdeweiden sind der Hauptgrund für Übergewicht beim Pferd.

Erst Heu, dann Weide, dann Kraftfutter

Geben Sie dem Pferd eine halbe Stunde vor dem Weideaustrieb genügend Heu zum Fressen. Denn dann ist das Pferd satt, und es stürzt sich nicht auf das frische Gras auf der Weide. Füttern Sie das Kraftfutter erst nach dem Weide-Austrieb, sonst besteht die Gefahr von Fehlgärungen und Magenüberladung.

Achten Sie bei der Wahl des Kraftfutters auf die richtige Ergänzung: Was das Gras enthält, brauchen Sie nicht mehr zuzufüttern. Am besten geeignet ist stärke- und zuckerarmes Kraftfutter mit viel Struktur, zum Beispiel Alpengrün Müsli.

Die Mineralversorgung sichern

Gerade für Pferde, die reduzierte Kraftfuttermengen erhalten oder ganztägig auf der Weide sind, ist eine Mengen- und Spurenelementergänzung unerlässlich. Sie können einen Mineralleckstein (z.B. Pegus Pferdeleckstein) zur freien Aufnahme anbieten oder Pegus Mineral geben. Diese staubfreie Mischung versorgt Ihr Pferd mit Mineralien und Vitaminen, ohne das Tier mit zusätzlicher Energie oder Eiweiß zu belasten.

Exklusiv im Lagerhaus

[] [] [] []
© Pegus
Pferdfutter von Pegus ist exklusiv im Lagerhaus erhältlich. Wir bieten auch Reitausrüstung und Pferdebedarf. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne.
Artikel drucken Artikel empfehlen