Die Heckenschere - mit und ohne Muskelkraft

Bei den über 100 verschiedenen am Markt befindlichen Produkten verliert man leicht den Überblick. Ein perfekter Heckenschnitt ist Übungssache – und eine Frage des Werkzeugs.

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Erste Abbildungen von Heckenscheren gehen weit ins vorige Jahrhundert zurück: Hecken in Form zu bringen und Gebüsch zu stutzen ist für jeden Gartenbesitzer seit jeher ein Thema.

Die manuelle Handheckenschere

Heckenschere mit Teleskopstiel Heckenschere mit Teleskopstiel Heckenschere mit Teleskopstiel
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Für Formschnitte von beispielsweise Buchsbäumen sind manuelle Heckenscheren die beste Wahl. Auch wenn die Heckenflächen auf der Terrasse oder dem Garten überschaubar ist und hauptsächlich aus Weichhölzern besteht, empfiehlt sich eine manuelle Heckenschere. Sie punktet durch geringe Anschaffungskosten sowie Handlichkeit. Durch die langen Griffe entsteht eine Hebelwirkung, die Pflanzenteile lassen sich sauber und mit einem Zuschnitt durchtrennen.

Motorisierte Heckenscheren: Vor- und Nachteile der Antriebsformen

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Darüber herrscht Einigkeit: Ab einer gewissen Heckengröße führt kein Weg an einer motorisierten Heckenschere vorbei. Elektromotoren sind mit über 80 % Marktanteil die beliebteste Antriebsform bei Heckenscheren.
Elektrische Heckenscheren eignen sich für größere Einsatzgebiete und liefern die beste Schneideleistung. Allerdings entwickeln netzbetriebene Heckenscheren teilweise erheblichen Lärm, daher empfiehlt es sich im Sinne einer guten Nachbarschaft, beim Einsatz auf die Ruhezeiten zu achten.

Für kürzere Einsätze empfehlen sich Akkugeräte: Durch die stetig wachsende Leistung der Energiespeicher und der damit länger werdenden Einsatzdauer werden sie immer interessanter. Akkugeräte sind meist leichter als ihre elektronischen „Verwandten“.
Benzinbetriebene Heckenscheren verleihen eine gewisse Unabhängigkeit – zumindest vom Stromanschluss.

Wann soll man schneiden?

Der richtig Zeitpunkt, Pflanzen auszulichten oder sie zu verjüngen ist im Spätwinter/Frühling oder im Herbst, da die meisten Gehölzer sich zu dieser Zeit in einer Vegetationspause befinden und am wenigsten verletzt werden.
Laubabwerfende Arten wie Rot- und Hainbuche bekommen den Hauptschnitt in einer frostfreien Periode im Winter. Immergrüne Laubhölzer und Nadelhölzer werden nur einmal im Jahr geschnitten.
Aus Rücksicht auf brütende Vögel sind die Sommermonate für den Heckenschnitt tabu. Vor jedem Heckenschnitt sollte sich der Hobbygärtner vergewissern, dass noch keine Vögel bzw. nicht mehr in der Hecke nisten.

Spezialeinsatz Hecke

Hecke Hecke Hecke
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Teleskopscheren sowie Stabheckenscheren helfen, auch hohe Hecken ohne Leiter zu schneiden und verringern dadurch die Verletzungsgefahr für den Benutzer. Mit auswechselbaren Aufsätzen lassen sich beispielsweise Bodendecker im Zaum halten oder Äste in den Wipfeln von Bäumen vom Boden aus sauber abtrennen.
Alle guten Geräte bieten selbstverständlich Wechselmöglichkeiten der verschiedenen Schneidmesser und sorgen dafür, dass die Hecke in Form gebracht werden kann.
In Ihrem Lagerhaus helfen Ihnen Profis bei der Suche nach dem richtigen Gerät. Um eine lange Lebensdauer des Gartengeräts zu garantieren, ist regelmäßige Pflege und das Nachschleifen der Messer notwendig. Auch darüber wissen die Profis vom Lagerhaus Bescheid.
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