Brennholz richtig lagern

Trockene Scheiter besitzen einen höheren Brennwert. Worauf Sie bei der Brennholz-Lagerung achten sollten.

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© RWA
Grundsätzlich gilt: Je trockener das Holz, desto höher ist sein Heizwert. Den höchsten Wassergehalt weist erntefrisches Holz auf (40 bis 60 % der Gesamtmasse). Bei idealer Lagerung kann nach 1 bis 2 Jahren eine Holzfeuchte von 10 bis 15 % erreicht werden.
Frisches Holz "arbeitet" auch nach der Verarbeitung zu Brennholz: Das in den Poren lagernde Wasser tritt an den Stirnseiten der Scheiter aus. Wird das unterbunden, beginnt das Holz zu schimmeln. In weiterer Folge "erstickt" es und verliert dadurch deutlich an Heizwert.

Beachten Sie beim Lagern von frischem, halbtrockenen Brennholz:

  • Lagern Sie das Holz an einem gut belüfteten, überdachten Ort. Ideal ist beispielsweise ein Platz unter einem Vordach an der Süd- oder Westseite eines Hauses, wo Wind und Sonne frei wirken können. Lagern Sie frisches Holz nicht in der Garage oder im Keller!
  • Achten Sie darauf, dass die Scheite keinen direkten Boden-, Wand- oder Deckenkontakt haben. Das ist wichtig, damit die Luft zirkulieren kann. Bei eher lockerer Schlichtung sollte der Abstand zum Boden mindestens 10 cm (zum Beispiel auf Unterlagshölzern) betragen. Der Abstand zur Wand liegt idealerweise bei mindestens 5 cm und zur Decke bzw. zum Dach bei mindestens 30 cm.
  • Die Scheiter sollten mindestens ein Jahr lang gelagert werden. Von der Verfeuerung von frischem Holz ist abzuraten, da es schlecht brennt und viel Rauch sowie schädliche Dämpfe abgibt.
  • Bewahren Sie Ihren Tagesbedarf in beheizten Wohnräumen auf, um trockenes Brennholz vor dem Verheizen zu akklimatisieren. So kann sich das Holz erwärmen und nachtrocknen.

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