ZAR erhebt Forschungsbedarf über Landwirte

Projekt "Efficient Cow" liefert Daten für Weiterentwicklungen in der Rinderzucht.

Wien, 18. August 2014 (aiz.info). - Die Rinderzucht Austria (ZAR) hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt dafür eingesetzt, dass die Entscheidung über Forschungsziele im Rinderzuchtbereich zunehmend von bäuerlicher Seite getroffen wird. Mit der umfangreichen Datenerfassung im Rahmen des Projekts "Efficient Cow" werden in Zusammenarbeit mit den Zuchtverbänden, den Universitäten für Bodenkultur und Veterinärmedizin Wien, dem Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein sowie den Landwirtschaftskammern österreichweit über 170 Betriebe von den Landeskontrollverbänden besucht und wichtige Basisdaten erhoben. Im Rahmen des Projekts werden speziell die drei Bereiche Milchleistung, Gesundheit und Futterverwertung beobachtet. "Es geht nicht darum, mehr zu produzieren, sondern durch verstärkte Beobachtung der Fitness- und Gesundheitsmerkmale sowie der Futterverwertung gezielter zu wirtschaften. Die bestehenden Ressourcen sollen effizienter genutzt werden können", betonte ZAR-Obmann Anton Wagner.

Zudem zeigten internationale Trends einen wachsenden Bedarf an Milch und Fleisch sowie eine steigende Konkurrenz an nutzbarer Fläche. "Das umfangreiche Datenmaterial aus dem Projekt wird eine wertvolle Basis sein, Fragen rund um die Produktionseffizienz und vor allem den Klimaschutz beantworten können", versicherte der Obmann.
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